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radikaldemokratisch | parteiunabhängig | emanzipatorisch |
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NÄCHSTES RADIKALDEMOKRATISCHES TREFFEN (raT): Am 11.02.2010 um 19:00h in der Landesgeschäftsstelle im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, Tramstation "Am Friedrichshain" Strafrecht und Psychiatrie – total verrückt?!Wochenendseminar
Infos und Anmeldung unter info@jungdemokraten.de PRESSEMITTEILUNG DER JUNGDEMOKRATINNEN/JUNGE LINKE Feminismus, das klingt so schön einfach: Der Kampf dafür, dass Frauen und Männer in allen Bereichen der Gesellschaft gleichberechtigt sind. Leider (oder zum Glück?) ist es bei einem tieferen Blick gar nicht mehr so einfach: Was heißt hier eigentlich gleichberechtigt und wie kommt mensch dorthin? Wer wird hier diskriminiert und ist Frau gleich Frau und Mann gleich Mann? Und wenn wir "einen neuen Feminismus" brauchen, was war denn dann der alte? Gerade in den letzten Jahren gab es neue Debatten und Impulse durch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Geschlechterverhältnissen und modernen Ideen rund um Lebensformen. Von feministischer Rechtskritik, die versteckte Diskriminierungen aufdeckt, race-class-gender-Theorien, die verschiedene Diskriminierungsmerkmale miteinander verknüpfen und vergleichen; bis zur Frage was "Geschlecht" überhaupt bedeutet und wie es auf uns als Individuen und die Gesamtgesellschaft wirkt, picken wir uns spannende und breit gestreute Themenfelder heraus. *Sowohl für AnfängerInnen, als auch für vorgebildete EinsteigerInnen und angehende ExpertInnen - männlich wie weiblich - bietet sich die Gelegenheit zur unkomplizierten Auseinandersetzung mit aktuellen Theorien rund um Geschlechterverhältnisse & Feminismus. Ihr könnt euch bei der Diskussion von Texten einbringen oder einfach nur zuhören: Ein Sprungbrett in die Selbstbildung!* Teilnahmebeitrag: 16 Euro (10 Euro für Mitglieder) für Verpflegung und Unterkunft Anmeldung und Infos: info@jungdemokraten.de JD/JL Berlin unterstützen die öffentliche Massenbesetzung des ehemaligen Flughafen Temeplhof am 20.6.2009 Am 31. Oktober 2008 wurde der Flughafen Tempelhof in Berlin geschlossen und wurde zu einer Freifläche von rund 400 Hektar (525 Fußballfelder) mitten in der Stadt. Was sich erstmal gut anhört, könnte sich allerdings katastrophal für die AnwohnerInnen der angrenzenden Kieze auswirken. Geht es nach dem Berliner Senat, sollen auf dem Gelände neben Luxuswohnungen Räume für die sogenannte Kreativwirtschaft geschaffen werden. Bis die Vorhaben umgesetzt sind, bleibt das gesamte Gelände eingezäunt und wird sogar noch verstärkt überwacht. Solche Entwürfe kennen wir bereits. Für das Spreeufer entwickelte der Senat einen Plan, der Investor_innen sowie Konzerne aus dem Medienbereich anziehen soll und die städtische Struktur maßgeblich verändert. Eine breite Bewegung konnte einige der Bauprojekte verhindern und stieß eine öffentliche Debatte über die fortschreitende neoliberale Umstrukturierung der Stadt an. Immer noch stören vielfältige Initiativen und Aktionen die Umwandlung Berlins zu einer international konkurrenzfähigen Metropole. Die Pläne für den Flughafen Tempelhof sind ein Bestandteil dieser Strategie. Investor_innen werden angelockt und eingeladen, ihre Vorstellungen umzusetzen. Städtischer Raum wird zunehmend privatisiert und exklusiv gestaltet. Das bedeutet komfortables Leben und Arbeiten für die, die es sich leisten können. Für alle anderen sind steigende Mieten und die Verdrängung aus ihrem Lebensumfeld die Konsequenz. Die Spaltung der Stadt ist kein Berliner Phänomen: Weltweit überbieten sich Städte und Regionen gegenseitig darum, wer attraktiver für internationale Investitionen ist. Dieser Standortwettbewerb ist kein Zufall, sondern Teil der kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. Im Fall Tempelhof stehen wir am Anfang des Prozesses. Wir wollen früh genug eingreifen und ein Zeichen setzen, dass wir diese Entwicklung der Stadt nicht hinnehmen.Wir haben viele Ideen, wie die Fläche nicht kommerziell und im Sinne der Anwohner_innen genutzt werden kann. Wir wollen über die neue Nutzung selbst entscheiden! Deswegen rufen wir zur Wir werden viele sein und sind wütend, weil wir niemals mitentscheiden dürfen, was in unserer direkten Umgebung passiert. Wir fordern den Senat auf, den Zaun zu öffnen. Falls das nicht geschieht, werden wir uns das Gelände mit Hilfe des zivilen Ungehorsams aneignen. Unsere Mittel sind dabei so vielfältig wie unsere Bewegung. Wir sind die Familie von nebenan, die Neuköllner Crew, die Autonomen, der Punk, die Illegalisierte, der Kioskbesitzer, die Hartz-IV Bezieherin, Leute mit Hund, die internationale Aktivistin, der Rollstuhlfahrer, Spaßfanatikerinnen und und und. Es gibt unzählige Ideen für die unkommerzielle Nutzung des Geländes: Günstiger Wohnraum, Bauwagenplätze, interkulturelle Gärten und Parks, Theater, Grillplätze, kulturelle Zentren, Skateparks, Abenteuerspielplätze, Museen, nicht-kommerzielle Landwirtschaft… Seid kreativ, tobt euch aus, nehmt euch den Freiraum! ![]() Aufruf gegen die Schülerdatei Bürgerrechte verteidigen! Nein zur ‚gläsernen Schülerin' in Berlin! Aufruf gegen das Vorhaben der Berliner Landesregierung, eine „Schülerdatei" einzuführen Die Berliner Regierungsfraktionen erörtern derzeit einen Gesetzentwurf zur Einrichtung einer „zentralen Schülerdatei". Dieser sieht vor, landesweit eine Reihe von personenbezogenen Daten sämtlicher SchülerInnen zu erfassen und zu speichern - darunter Angaben zu „Schulschwänzern", Migrationshintergrund, sozialer Stellung, ärztlichen Untersuchungen und außerunterrichtlicher Förderung. Die Daten sollen mit verschiedenen Behörden (u.a. den Strafverfolgungsbehörden) ausgetauscht werden können. Die Unterzeichner dieses Aufrufs sehen in dem Vorhaben eine unverhältnismäßige Einschränkung der Persönlichkeitsrechte von SchülerInnen in Berlin. Die „Schülerdatei" schafft ein Klima der Kontrolle und Repression und unterminiert damit die Ausübung von Freiheits-, Gleichheits- und Teilhaberechten:
Darüber hinaus weckt jede zentrale Sammlung von Daten Begehrlichkeiten. Missbrauch und Verlust von Daten stehen nicht erst seit dem jüngsten Telekomskandal auf der Tagesordnung. Es ist nicht auszudenken, was passiert, wenn die Datensätze der SchülerInnen in falsche Hände geraten. Wir sehen außerdem die Gefahr, dass die derzeit noch vorgesehenen Datenschutzregelungen von zukünftigen Regierungen mit geringem Aufwand ausgehöhlt und werden können. Insofern betrachten wir den Gesetzesentwurf als Einfallstor für eine ausufernde staatliche Überwachung und Kontrolle von SchülerInnen. Insbesondere in einer Zeit, in der die große Koalition auf Bundesebene die Freiheit des Einzelnen zugunsten paranoider Sicherheitsvorstellungen zunehmend massiv einschränkt, erwarten wir von einer rot-roten Landesregierung, dass diese nachdrücklich für eine an Grundrechten orientierte Politik einsteht. Eine Entscheidung für die „Schülerdatei" wäre ein herber Rückschlag für die Bürgerrechtsbewegung in Deutschland. Wir fordern die Berliner Abgeordneten auf, dieses Gesetz nicht zu verabschieden. Stattdessen gilt es, die Privatsphäre von Schülerinnen und Schülern zu respektieren und zu schützen und reaktionären Überwachungsfantasien bereits in den Anfängen zu wehren. Unterzeichner:
![]() INFO: JungdemokratInnen/Junge Linke Berlin sind umgezogen! Unsere neue Adresse: Haus der Demokratie und Menschenrechte (Vorderhaus, 2.Stock) Greifswalder Str. 4 10405 Berlin Tramhaltestelle "Am Friedrichshain" +++ EU-Verfassung +++ EU-Verfassung +++ EU-Verfassung +++ Die Europäische Union steckt mal wieder in einer Krise, seitdem der Vertrag von Lissabon von der irischen Bevölkerung abgelehnt wurde. Hier kannst du nachlesen, wie die radikaldemokratische Positition zum Verfassungsprozess aussieht. *************************************************************** neue Postkartenserie:
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