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Seminare 2003

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Wir denken, dass es nicht ausreicht, diffus gegen Militäreinsätze, Rassismus oder neoliberale Globalisierung zu sein. Die gesellschaftlichen Prozesse zu verstehen, Herrschaftsverhältnisse aufzudecken und autoritäre Strukturen zu kritisieren - also Aufklärung im besten Sinne des Wortes zu betreiben -, erfordert intensive und gut vorbereitete Diskussionen.
Wir bieten dafür die entsprechende Umgebung. Wir organisieren die ReferentInnen, das Hintergrundmaterial und eine angenehme Unterkunft. Zu jedem Seminar werden die Seminarunterlagen (Reader etc.) den Teilnehmenden rechtzeitig vorher zugesandt. Wochenendseminare finden im Berliner Umland statt. Im Seminarbeitrag von 16,- Euro (Mitglieder 10,- Euro) sind Unterkunft, Verpflegung sowie Seminarmaterial enthalten. Tagesseminare finden in Berlin statt und kosten 4,-- Euro.
Seminarorte und Näheres zum Konzept können in unserem Büro erfragt werden.
Termine für die Tagesseminarangebote werden flexibel mit den Menschen vereinbart, die daran teilnehmen wollen - melde dich einfach, wenn du Interesse an einem der Seminare hast!

Anmeldung oder Nachfragen einfach mit dem Info-Coupon, per eMail oder telefonisch unter 030 - 247 297 47.

Rhetorik I

04. - 06. 07. 2003

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Wer kennt das nicht: Man hat sich bestens für sein Referat oder seinen Redebeitrag vorbereitet und trotzdem dieses Kribbeln im Bauch. Die Hände schwitzen oder man wird rot im Gesicht. Alle Blicke im Raum sind auf einen selbst gerichtet und am liebsten sollte die Rede ganz schnell am Ende sein. „Jetzt bloß nicht versprechen, sonst lachen alle!“, denkt man sich.
So geht es Jeder und Jedem, mal mehr, mal weniger schlimm. Zu lernen, wie man mit dieser Redeangst umgehen und sie reduzieren kann, ist ein Teil dieses Rhetorikseminars. Daneben werden wir uns mit Argumentationstechniken beschäftigen, die dem eigenen Redebeitrag mehr Überzeugungskraft bei den ZuhörerInnen verschaffen. Um die Tricks anderer zu durchschauen, werden grundlegende Techniken für verschiedenste z.B. konfliktreiche Situationen dargestellt, sowie das Handwerkszeug für Diskussionsleitung und Vorträge erläutert. Die praktischen Übungen werden durch Videoaufzeichnungen unterstützt. Dadurch erhalten alle die Möglichkeit das theoretisch Erlernte sofort einzuüben und sich selbst dabei zu beobachten.

Es geht um Freiheit
Seminar zu Radikaldemokratie und Anarchismus

15. - 17. 08. 2003

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Anarchisten hält man gern für wahnsinnige Bombenleger. Doch die meisten, die sich selbst als Anarchisten bezeichnen, lehnen Gewalt ab. Sie verstehen unter "Anarchie" eine Gesellschaft ohne Herrschaft, eine Gesellschaft von freien Individuen. Im Seminar sollen die sehr verschiedenen Vorstellungen anarchistischer Vordenker vorgestellt und diskutiert werden. Auch Radikaldemokraten geht es um Freiheit. Sie meinen, diese ließe sich gesellschaftlich weitestgehend erreichen, wenn alle Lebensbereiche demokratisiert würden. Wenn Du wissen willst, was darunter genauer zu verstehen ist und wo die Unterschiede zum Anarchismus liegen, komm zum Seminar!

10 Jahre Abschaffung des Asylrechts

29. - 31. August 2003

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In diesem Sommer jährt sich die faktische Abschaffung des Grundrechts auf Asyl per Grundgesetzänderung durch den deutschen Bundestag zum zehnten Mal. Dieses traurige Jubiläum soll zum Anlass genommen werden, sich sowohl die ganz konkreten Folgen als auch den größeren Prozess einer inzwischen europäisch sich vereinheitlichenden Abschottungspolitik einmal näher anzusehen. Thema soll u.a. sein, wie Veränderungen der konkreten Ausrichtung der Politik mit qualitativen Verschiebungen der Ideologie einhergehen, wie sich zum Beispiel am Begriff der "Grenze" selbst beobachten lässt. Wen die Fakten und größeren Zusammenhänge interessieren, ist herzlich zum Seminar eingeladen.

Strafrecht abschaffen - Gesellschaft entknasten?

03. - 05. 10. 2003

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„Die Gesellschaft, die denn Straftäter auf das Rad spannt, verfällt in den Fehler des Kindes, das den Stuhl schlägt, an dem es sich gestoßen hat.“
G.C. Lichtenberg (1742-1799)
Den Diskursen um Kriminalität begegnen die Parteien heute fast einmütig mit dem Ausbau der Strafinstitutionen und einem gesteigerten Maß an Repressivität. Aber was ist eigentlich "kriminelles Verhalten" und nach welchen Mechanismen funktioniert das Strafrecht und die ihm anhängenden Institutionen? Welche Repressionen erleiden Menschen im Knast und wen treffen diese? Wie legitimiert sich der staatliche Freiheitsentzug und wie und vor allem mit welcher Intention werden gesellschaftliche Konflikte durch Strafrecht "gelöst"?
Auch den Anspruch des Strafrechts auf formale Gleichheit vor dem Gesetz gilt es zu überprüfen und der Frage nachzugehen, inwiefern ökonomische, geschlechtsspezifische und rassistische Selektion durch staatliches Strafen geschieht.
Letztlich wollen wir umgekehrt fragen: Was spricht eigentlich dagegen, das Strafrecht, durch welches Menschen überwacht, verhört, genötigt und ausgeschlossen werden, abzuschaffen?

Utopien zum Weltfrieden

10. - 12. 10. 2003

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In und zwischen vielen Nationalstaaten ist Krieg. Von einer „Weltgemeinschaft“ sind wir weit entfernt. Wenn Konflikte friedlich gelöst werden sollen, muss es auf globaler Ebene Instrumentarien dafür geben. Aber warum funktionieren die Konfliktlösungsmechanismen der UNO-Charta nicht? Welche Kriterien lassen sich überhaupt an internationale Institutionen und Organisationen anlegen? Wie können Gerechtigkeit und Demokratie weltweit funktionieren und wie viel Staatlichkeit ist dazu vonnöten? Was können Alternativen zur gegenwärtigen Gesellschaftsorganisation sein - Weltstaat, Weltrepublik, Föderation oder entstaatlichte Demokratie? Wir werden verschiedene Utopien diskutieren, welche davon erstrebenswert erscheinen und wie sie erreicht werden können.

das radikaldemokratische Spektakel

vorraussichtlich
31. 10. - 02. 11. 2003

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Ein Wochenende lang werden wir auch in diesem Herbst dem Alltag entfliehen und uns mit dem beschäftigen, was wirklich wichtig ist: in Workshops über Radikaldemokratie, Antimilitarismus und Friedenspolitik, Globalisierungskritik und soziale Bewegungen, Antifaschismus und Antirassimus, Bildungspolitik uvm. diskutieren, uns die Abende mit Cocktails, Diskussionen, Filmen und Live-Musik versüßen, beim Katerfrühstück einer Lesung lauschen und viel Spaß haben! Ort, Programm und Infos findest du ab Herbst unter jungdemokraten.de.

Kapitalismus überwinden, Wirtschaft demokratisieren

05. - 07. 12. 2003

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Wie könnte eine andere, nicht kapitalistische Gesellschaft politisch und vor allem ökonomisch organisiert werden, und was soll anders sein als bei den bisherigen antikapitalistischen „Versuchen“? Die undogmatische Linke bleibt eine Antwort auf diese Frage in der Regel schuldig. Lapidar heißt es dort dann, dass eine solche Frage in Anbetracht der bestehenden Schwäche der Linken irrelevant sei. Doch allein die Hoffnung, dass alles schon „irgendwie“ anders, besser und gerechter werden könnte, scheint kaum wert, für Veränderungen zu kämpfen. Aus diesem Grund wollen wir in diesem Seminar theoretische und praktische Ansätze zur Überwindung der kapitalistischen Wirtschaftsordnung aus den letzten 150 Jahren aufarbeiten und aus heutiger Sicht diskutieren - von der sozialistischen Planwirtschaft sowjetischer Prägung über Arbeiterselbstverwaltungs- und Genossenschaftsansätze bis hin zu neueren Konzepten der Wirtschaftsdemokratie.

Rhetorik II

...für Fortgeschrittene

Anfang 2004

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In diesem Seminar wollen wir TeilnehmerInnen unserer EinsteigerInnen-Seminare die Möglichkeit zur Vertiefung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten bieten. Dabei sollen rhetorische Fähigkeiten in Verhandlungssituationen eingeübt und Gesprächssituationen strukturell analysiert werden. Außerdem werden wir Techniken zur Moderation von Diskussionen und Leitung von Sitzungen erweitern. Nicht zuletzt wird es auch hier darum gehen, die Argumentationsformen in Gruppendiskussion herauszuarbeiten und zu verbessern. Der Termin des Seminars wird mit den TeilnehmerInnen des ersten Rhetorikseminars abgestimmt und wird voraussichtlich im Winter 2003/04 liegen. TeilnehmerInnen auch früherer Rhetorikseminare, die an diesem Seminar für Fortgeschrittene teilnehmen wollen, wenden sich bitte an unser Büro.

SchülerInnen vertreten, Demokratie erkämpfen!

Tagesseminar-
angebot

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Das Schuljahr hat begonnen, KlassensprecherInnen, SV-Vorstand, BezirksschülerInnenausschuss wurden gewählt - und jetzt? Wie können SV-Aktive wirkungsvoll Freiräume in der Schule erkämpfen, was sind dabei ihre rechtlichen Möglichkeiten und Hindernisse? Welche Themen und Aktionsformen bieten sich dafür an? Wie setzt man diese um und motiviert die MitschülerInnen für die SV-Arbeit?
Diese Fragen und alles, was Dich sonst noch beschäftigt, besprechen wir in diesen Tagesseminaren. Dabei gehen wir gern auf Deine individuellen Probleme ein und setzen die Schwerpunkte je nach dem, ob Du mehr über rechtliche Tipps, Handwerkszeug zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Rhetorik, Sitzungsleitungsinstrumente, oder Veranstaltungs- und Zeitungskonzepte zu inhaltlichen Themen wissen willst. Zu unserem Seminarangebot gehören auch Infos zu Themen wie Leistungsdruck, Mobbing, Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen, Schulsponsoring, Repression, Schule und Kapitalismus u.v.m., über das wir diskutieren können.
Also raus aus dem manchmal etwas drögen SV-Alltag, komm zum Seminar und leg' danach mit frischer Motivation und nützlichen Tricks wieder richtig los!

Tipps & Trix für die politische Arbeit

Tagesseminar-
angebot

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Ob im Bündnis gegen Bildungsabbau, gegen Krieg, in der politischen SchülerInnenzeitung oder im Jugendzentrum: Wer andere Menschen politische Inhalte näher bringen und etwas verändern will, braucht Engagement und Überzeugungskraft.
Aber wie erstelle ich ein Flugblatt, das auch gelesen wird? Wie schreibe ich eine Presseerklärung, die auch abgedruckt wird? Welche kreative Aktion spricht am meisten Menschen an? Wie finanziere ich eine Zeitung, die auch etwas verändert, oder organisiere eine Veranstaltung, die mitreißend ist?
Auf solche und andere Fragen soll das Tagesseminar praktische Antworten von erfahren Polit-AktivistInnen liefern. Neben Grundkenntnissen über den Umgang mit der Öffentlichkeit werden Tipps zur produktiveren Arbeitsorganisation, Ideen zur Gewinnung und Motivierung neuer MitstreiterInnen, Möglichkeiten zur Gestaltung und Finanzierung von Veranstaltungen und Zeitung u.v.m. vermittelt.

Interessen-vertretungspolitik: SVen, ASten, Gewerkschaften

Tagesseminar-
angebot

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„Beauftragtenunwesen", "Blockierer", "Arbeitsplatzvernichter" - wer kennt sie nicht, die gern gepflegten Vorurteile gegen Interessenvertretungsarbeit. Verbreitet werden sie insbesondere von denjenigen, die durch genau diese Interessenvertretungen an der willkürlichen Durchsetzung von Macht gehindert werden und die Demokratie gern ausschließlich unter Effizienzgesichtspunkten betrachten wollen. JungdemokratINNen/Junge Linke verstehen sich als energische Verfechter starker Interessenvertretungen auf allen Ebenen des Bildungs- und Wirtschaftssystems. Diese Tagesveranstaltung soll einen Einblick in radikaldemokratische Politik in Interessenvertretungen geben, aber auch darstellen, welche Kritik JD/JL an der heutigen Verfasstheit dieser Vertretungen haben.

Grundlagen radikal-demokratischer Politik

Tagesseminar-
angebot

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Interessenvertretungsarbeit in Schule, Hochschule und Betrieb, Frauengruppe, Anti-Atombewegung, grass-roots-movements, Attac... Überall sind JungdemokratINNen/Junge Linke aktiv. In diesen Institutionen, Verbänden, Bewegungen und Bündnissen agieren wir auf Grundlage eines radikaldemokratischen Verständnisses. Was zeichnet radikaldemokratische Politik aus, wodurch unterscheiden wir uns von AnarchistInnen, KommunistInnen, Seifenkisten und welche theoretischen bzw. geschichtlichen Grundlagen hat radikaldemokratische Politik? Diese Fragen und was der Anspruch einer radikalen Demokratisierung aller gesellschaftlichen Verhältnisse für unsere praktische politische Arbeit bedeutet, soll auf dieser Veranstaltung beantwortet werden.

Feministische Politik und politische Organisierung

Tagesseminar-
angebot

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Die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, im Grundgesetz verankert und unabdingbar für eine demokratische Gesellschaft, ist noch lange nicht erreicht, die Emanzipation der Frau noch lange nicht abgeschlossen. Es ist wichtig weiterhin dafür zu streiten.
Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um im eigenen Umfeld, in Diskussionen, bei Entscheidungen die gleichberechtigte Entfaltung aller zu gewährleisten? Wie können feministische Inhalte wirkungsvoll nach außen getragen werden? Wie lässt sich gesellschaftliche Veränderung herbeiführen?
Können Frauen durch Netzwerkstrukturen unterstützt werden? Ist eine Frauen-Quote immer, manchmal oder nie sinnvoll? Sollten Frauen eigene, für Männer unzugängliche, Diskussionszusammenhänge haben?
Aus dem Verständnis heraus, wie gesellschaftliche Sexismen funktionieren und reproduziert werden, sollen in diesem Tagesseminar Gegenstrategien entwickelt werden.

International und antimilitaristisch

Tagesseminar-
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JungdemokratInnen/Junge Linke haben eine lange Tradition in der Friedensbewegung. Doch warum nennen sie sich „antimilitaristisch“? Was unterscheidet diesen Ansatz von dem der PazifistInnen und wo sind sie sich ähnlich?
Solange Staaten andere Staaten, Völker oder Religionen aus Machtkalkül militärisch bekämpfen, solange wird es keine Gleichberechtigung und keine Verständigung zwischen den Staaten und den Menschen geben.
In dem Tagesseminar soll über die Auswirkungen der Militarisierung Deutschlands auf die internationalen Beziehungen und die Möglichkeiten und Fehler bestehender internationaler Institutionen wie z. B. der Uno und die Erreichbarkeit von weltweitem Frieden diskutiert werden.

Wirtschafts- und Sozialpolitik

Tagesseminar-
angebot

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„Den Gürtel enger schnallen“ sollen alle, wenn mal wieder ein neues Loch in der bundesdeutschen Haushaltskasse entdeckt wird. Man spart dort, wo sowieso schon Geld fehlt, bei Bildung, Gesundheit und Rente, und bei denen, die sich am wenigsten wehren können, sozialen Gruppen ohne Lobby.
Wie glaubwürdig ist die Behauptung, es sei doch nun mal nicht genug Geld da? Wenn Aufrüstung Vorrang hat vor sozialer Grundsicherung, wenn die Vermögenssteuer abgeschafft wird und Studiengebühren eingeführt werden wird doch offensichtlich, dass hier in die falsche Richtung umverteilt wird.
Auch global wird Umverteilung von unten nach oben organisiert. Demokratie findet nicht (mehr?) statt. Wie werden diese Maßnahmen gerechtfertigt? Und wie kann man gegen soziale Ungerechtigkeit vorgehen? Das und noch einiges andere wird uns in diesem Tagesseminar beschäftigen.

Was nicht im Geschichstbuch steht
150 Jahre radikaldemokratische Politik

Tagesseminar-
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Spätestens mit der bürgerlichen Revolution 1848 wurden RadikaldemokratInnen zu wahrnehmbaren handelnden Akteuren in den politischen Auseinandersetzungen in Deutschland. Seitdem haben sie als Teil der ArbeiterInnenbewegung und des Liberalismus die politischen Ereignisse kommentiert, bewertet und versucht in ihrem Interesse zu beeinflussen. Persönlichkeiten wie Wilhelm Liebknecht, der Friedensnobelpreisträger Ludwig Quidde uvam. gehörten dazu.
Diese Tagesveranstaltung soll eine radikaldemokratische Geschichte politischer Entwicklungen in Deutschland skizzieren - so wie sie in keinem Geschichtsbuch auftaucht.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Archiv für radikaldemokratische Politik durchgeführt.

ReferentInnen?

Service

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Ihr seid ein paar Leute und würdet gern mal über ein Thema reden, dass Euch brennend interessiert? Ihr wollt eine Podiumsdiskussion veranstalten und sucht noch fitte linke DiskutantInnen? Oder Ihr organisiert einen Projekttag und braucht noch ein paar fähige junge ReferentInnen? Meldet Euch einfach! Gerne kommt jemand von JD/JL zu Euch, diskutiert mit und und vermittelt Infos zu Rassismus, Globalisierung, Krieg, Überwachungsstaat, Geschlechterverhältnissen, Antisemitismus, zur Abschaffung von Noten oder was Euch sonst noch interessiert.





Dokument erstellt am: 15.04.00 | last modified:


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